Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Der Volksglaube der Berge kennt zahlreiche übermenschliche Wesen, von denen in Sagen und Legenden berichtet wird. Sie wohnen unter der Erde oder auf den Höhen der Berge. Einige leben unerkannt bei den Menschen, andere an unbekannten Plätzen irgendwo in der Natur. Manche dieser meist harmlosen „Dämonen“ leisten wertvolle Arbeit auf der Alm, andere kennen und hüten die Schätze der Erde. Salige Frauen gelten als scheu und hilfsbereit, aber auch als verführerisch. Laurin war König der Zwerge in den Dolomiten, und im Reich der Fanes genoss das Murmeltier hohe Achtung.
Am heutigen Abend wollen wir die Hintergründe dieses „Dämonenglaubens“ beleuchten und ein wenig Ordnung schaffen im Chaos der überaus zahlreichen Wesen des Volksglaubens der Berge.
Für Schüler kostenlos
In Bayern finden sich zahlreiche glanzvolle Bauten der architektonischen Moderne. Überall im Land entstanden in den 1920er und 1930er Jahren Wohnsiedlungen, Postbauten, Krankenhäuser, öffentliche Gebäude und Kirchen in neuem Stil. Das im Mai 2021 erschienene Buch „Bauhaus in Bayern“ mit Texten von Kaija Voss und Fotografien von Jean Molitor ist die erste Gesamtschau der vom Bauhaus inspirierten Architektur in Bayern. 60 architektonische Meisterwerke werden in schwarz-weiß Aufnahmen präsentiert, darunter auch mehrere Objekte aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Adressen der beschriebenen Objekte machen das Buch zum Reisebegleiter durch die bayerische Moderne der 1920/30er Jahre.

Frau Dr. Voss bietet die Möglichkeit am Vortragsabend ihre Bücher zum Thema Bauhaus u.a. zu erwerben.
s’Leben is a Freid. Und das sollen auch die Stadtführungen sein, eine Freude. Ulf Schenkel gestaltet die Stadtführungen unterhaltsam und bringt dennoch die unbändige Begeisterung für „sein Bad Tölz“ mit interessanten Fakten näher. Seit 1970 wohnhaft in dieser schönen Region führt Ulf Schenkel seit 2003 zu allen Zeiten Gäste und auch Einheimische durch die Stadt.
Bei dem 1,5 Stunden dauernden Stadtspaziergang wird im alten „Krankenheil“, dem heutigen Badeteil gestartet. Über das ehemalige Franziskanerkloster nähert man sich dem alten Teil der Stadt über die Handwerkersiedlung Gries. Vorbei am ältesten Stadtteil von Bad Tölz
endet die Stadtführung am schönsten Platz, in der Marktstraße. Geschichte und Geschichten und wo sie passiert sind, werden dabei lebendig.
Der Stadtspaziergang findet bei jedem Wetter statt!
Max. 25 Plätze, also rechtzeitig anmelden. Kinder bis 14 J. kostenlos.
Herr Schenkel ist Mitglied im Tölzer Gästeführer Verein e.V.
Donauschwaben (auch Donaudeutsche) ist ein Sammelbegriff für die von Ende des 17. bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Länder der Ungarischen Stephanskrone ausgewanderten Deutschen, aber auch eine geringe Anzahl von Franzosen, Spaniern und Italienern, deren Siedlungsgebiete längs des Mittellaufs der Donau in der Pannonischen Tiefebene lagen. (Wikipedia)
Herr Mayer berichtet uns in einer PowerPoint Präsentation über die Geschichte der Donauschwaben von Ihren Anfängen über ihre Blütezeit bis zum Ende in Südost Europa. Dabei wird er auch auf die Zeit zwischen den Weltkriegen eingehen und auf die Geschehnisse nach dem letzten Krieg, die zur Entstehung der Südostdeutschen Landsmannschaft in Geretsried führten.
Erwachsene 5€, Schüler ohne Gebühr.
Wie weit haben Politiker mit ihren Entscheidungen den turbulenten Lauf der Geschichte bestimmt? Wie weit wurden sie von den Umständen getrieben? Welches sind die Voraussetzungen für die Erlangung von Macht und welche Eigenschaften bringen politische Anführer mit?
In mehreren Porträts ergründet Kershaw die machtvollen Figuren des 20. Jahrhunderts, die Europa im Guten wie im Schlechten geformt haben, und analysiert dabei grundsätzlich die Möglichkeiten und Grenzen „starker“ Führungspersönlichkeiten.
Ian Kershaw war Professor für Modern History an der University of Sheffield. Er zählt zu den bedeutendsten Historikern der Gegenwart
In der Mitte des 19.Jahrhunderts wurde sich die Führungselite Chinas der Tatsache bewußt, dass China innerhalb weniger Jahrzehnte von dem reichsten Land der Welt zu einem Armenhaus geworden war.
Seitdem arbeitet das Land an seinem Wiederaufstieg. Nun steht es kurz davor, sein Ziel erreicht zu haben. Wie stellt sich die chinesische Führungselite die Zukunft der Welt vor?
Und welche historischen Erfahrungen bilden die Bausteine ihrer Vision für Chinas Zukunft als Weltmacht?
 
 Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Sinologin. Sie lehrt an der Universität Wien.
Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer. Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw.
Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte. Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten.
Der Althistoriker Mischa Meier geht der Frage nach, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Die Menschenrechte

( ab Mi., 14.12., 19.30 Uhr )

Was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 so selbstverständlich klingt, ist bis heute für unzählige Menschen keine Wirklichkeit.
Angelika Nußberger beschreibt anschaulich die Geschichte der Menschenrechte, ihre philosophischen Grundlagen sowie die aktuellen Debatten: Gibt es ein Menschenrecht auf Frieden und Umweltschutz? Wie universal gelten die Rechte? Und in welchem Maße dürfen Gerichtshöfe für Menschenrechte die Gesetzgebung einzelner Staaten bestimmen?
Angelika Nußberger ist eine deutsche Rechtswissenschaftlerin und Slavistin. Seit 2002 ist sie an der Universität zu Köln Inhaberin des Lehrstuhls für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung. Von 2011 bis 2020 war sie Richterin, von 2017 bis 2019 Vizepräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)
Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte machen oder gestalten können, ist aus dem politischen Leben nicht verschwunden. Im Gegenteil scheint sie angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben.
»We are here to make history« – mit diesen Worten stimmte 2014 der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Regierungsvertreter auf den Klimagipfel in New York ein. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Aber die Vorstellung, dass menschliches Handeln sich nicht innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder am Leitfaden einer göttlichen Vorsehung abspielt, ist verhältnismäßig jung: Sie ist ein Produkt der Aufklärung. Und unumstritten war sie zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Von Beginn an war sie mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert.
Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Für sein Buch „Der aufrechte Gang – Eine Geschichte des anthropologischen Denkens“ wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.
Patrick Bahners ist Journalist im Feuilleton der FAZ. Er hatte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt am Main inne. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2012 hatte er die Dahrendorf-Gastprofessur an der Universität Konstanz inne

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